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Geflügelfleischwirtschaft für tariflichen Mindestlohn

Berlin, 30. August 2013. Die Unternehmen der Geflügelschlachtung und der Geflügelfleischzerlegung als Wirtschaftszweig der deutschen Fleischwirtschaft begrüßen ausdrücklich die Vereinbarung eines tariflichen Mindestlohns. Die Geflügelfleischunternehmen, organisiert im Bundesverband der Geflügelschlachtereien (BVG) wollen zeitnah in Verhandlungen mit der Gewerkschaft NGG hinsichtlich eines Tarifvertrages zur Vereinbarung eines tariflichen Mindestlohns eintreten. Dieser Tarifvertrag soll über das Arbeitnehmerentsendegesetz allgemeinverbindlich erklärt werden und so verbindlich für alle Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung gelten. Dies würde dann alle Arbeitnehmer, die im Rahmen eines Werkvertrages oder der Leiharbeit in deutschen Betrieben arbeiten, betreffen. Tarifträger der Tarifgemeinschaft sollen die Arbeitgeberverbände der Ernährungsindustrie sein. Um hier die notwendige Vertretungsbefugnis zu haben, erklärten heute maßgebliche Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung sich dazu bereit, Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden zum Erwerb einer Mitgliedschaft zu führen. In der Tarifkommission werden Vertreter der Geflügelfleischwirtschaft mitarbeiten.