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Albert Kracke – 50 Jahre Geflügelaufzucht

Albert Kracke, zweifacher Vater, steht für 50 Jahre leidenschaftliche Geflügelaufzucht. Aufgewachsen in einer bäuerlichen Familie, die Legehennen und Schweine hielt, übernahm er bereits früh Verantwortung und entwickelte seinen Betrieb über Jahre kontinuierlich weiter. Dabei erlebte er selbst mit, wie sich im Laufe der Zeit die Standards für Hygiene, Kontrollen und Tierschutz immer weiter verbesserten. Seit 2001 führt sein Sohn den Hof, trotzdem arbeitet der 73-Jährige selbst noch jeden Tag in den Ställen mit. Dass sein Berufsstand mitunter in der öffentlichen Kritik steht, stimmt ihn jedoch traurig, denn Albert Kracke selbst liegen wenige Dinge mehr am Herzen als das Wohl seiner Tiere.


Hans-Jürgen Fiege – Die junge Generation

Hans-Jürgen Fiege verkörpert die junge Generation innerhalb der Geflügelwirtschaft. In der Landwirtschaft aufgewachsen, sieht er ihn ihr heute auch ein attraktives Tätigkeitsfeld, in dem er als junger Mensch früh Verantwortung übernehmen und selbstständig arbeiten kann. Die Entscheidung für die Geflügelwirtschaft fiel ihm dank der sehr guten Perspektiven leicht – Nachfrage und Beliebtheit von Geflügel steigen schließlich kontinuierlich. Heute haben Freunde in anderen Jobs vielleicht mehr Zeit für Dinge abseits der Arbeit, tauschen möchte er mit ihnen trotzdem nicht. Denn Hans-Jürgen Fiege verantwortet mit 24 Jahren eigenständig die Geflügelaufzucht des Familienbetriebs  – eine Aufgabe, die ihn erfüllt und stolz macht.


Andrea Schröder – Hähnchenhalterin aus Leidenschaft

Andrea Schröders Weg in die Geflügelhaltung ergab sich erst nach ihrer Heirat mit Rudolf Schröder. Heute ist die 42-Jährige Geflügelhalterin aus Leidenschaft und mehr als froh über den Weg, den sie eingeschlagen hat. „Meine Hähnchen“, wie sie sie nennt, stehen bei ihr stets an oberster Stelle. Im Alltag kann sie sich dabei vor allem auf ihr sicheres Gespür verlassen, das sie im Laufe der Jahre für das Wohlergehen der Tiere entwickelt hat. Einseitige Pauschalkritik an der Geflügelhaltung indes empfindet sie als ungerecht und es ist ihr wichtig, die Menschen über die hohen Ansprüche, die in der Hähnchenhaltung gelten, und die sie auch an ihre eigene Arbeit stellt, aufzuklären. Oft sieht sie sich hier als Einzelkämpferin und ist bestrebt, dem negativen Bild ihrer Arbeit ein wahrheitsgetreues entgegenzusetzen.