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Vertrauen Sie auf DDD

Die Herkunft von Fleisch ist meist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Bei der Geflügelfleischerzeugung gibt es beispielsweise von Land zu Land erhebliche Unterschiede. In Deutschland werden an die Geflügelerzeuger hohe Anforderungen gestellt: So sorgen strenge Gesetze, behördliche Kontrollen und von der Geflügelwirtschaft selbst definierte Standards dafür, dass Verbraucherinteressen, Tier- und Umweltschutz stets berücksichtigt werden. Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Erzeugerstufen in der modernen Geflügelwirtschaft ist eine lückenlose Qualitätssicherung bei Hähnchen und Puten genau so garantiert wie höchste Frische durch kurze Transportwege. Erkennbar ist Geflügelfleisch aus Deutschland an den "D"s auf der Verpackung. Diese garantieren, dass Schlupf, Aufzucht und Verarbeitung des Geflügels in Deutschland nach strengen Richtlinien erfolgt sind.  

Die deutsche Geflügelwirtschaft macht sich freiwillig für zusätzliche Kontrollen stark und hat sich deshalb dem QS-System angeschlossen. QS steht für Qualitätssicherung vom Landwirt bis zur Ladentheke und garantiert somit, dass das Geflügel durchgängig nach klar festgelegten Kriterien aufgezogen und verarbeitet wird. Eine Dokumentation aller Stufen der Erzeugung ist dabei Pflicht. Unabhängige Kontrollen gewährleisten, dass die Sicherheitsstandards entsprechend der geltenden Leitlinien eingehalten werden. Ausgezeichnet werden die Produkte am Ende mit dem QS-Prüfzeichen, das dem Konsumenten bestätigt, dass es sich bei dem Produkt um ein sicheres Lebensmittel von zuverlässigen Lieferanten handelt. Die Teilnahme am QS-System ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, die über geltende gesetzliche Bestimmungen hinaus geht.

Aufgeklärt geniessen: das sagt die Verpackung aus

Die Vermarktungsnorm für Geflügelfleisch (EG-VO 543/2008) regelt, welche Informationen auf der Verpackung aufgeführt werden müssen. Die Herkunftskennzeichnung, an der die Verbraucher erkennen können, in welchem Land das Geflügel geschlüpft ist, aufgezogen und verarbeitet wurde, ist jedoch freiwillig. Es lohnt sich daher, genau auf die Verpackung zu achten.

Folgende Kennzeichnungselemente (beispielhafte Darstellung) finden sich grundsätzlich auf der Verpackung von Geflügelfleisch und tragen zur Verbraucheraufklärung bei.

Verkehrsbezeichnung:

Bezeichnung der Geflügelart oder der Teilstücke, z.B. Putenbrustfilet oder Hähnchenschenkel.

Herkunftsnachweis (freiwillig):

Die Kennzeichnung mit den „D“s auf der Verpackung bedeutet, dass das Geflügel in Deutschland unter Einhaltung spezieller Erzeugungsanforderungen geschlüpft ist, in heimischen Betrieben sachkundig und tiergerecht aufgezogen und unter strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards verarbeitet wurde

Gewicht/

Kilogrammpreis/

Preis

Handelsklasse:

Die Einstufung erfolgt gemäß den europäischen Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch. Deutsches Geflügel ist immer Handelsklasse A, also beste Qualität.

Angebotszustände:

Die EU-Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch unterscheiden zwischen drei Angebotszuständen: „frisch“, „gefroren“ (-12 °C) und „tiefgefroren“ (-18 °C).

Haltbarkeit:

Bei Frischgeflügel gilt das Verbrauchsdatum „zu verbrauchen bis ...“, bei Frostware das Mindesthaltbarkeitsdatum „mindestens haltbar bis ...“. Zusätzlich ist jeweils ein Hinweis auf die empfohlene Lagertemperatur angegeben. Nach dem Verfallsdatum sollte das Fleisch nicht mehr verzehrt werden.

Betriebskennung:

Veterinär-Zulassungsnummer des Schlacht- bzw. des Zerlegebetriebes mit Kennziffern für den Betriebsstandort (DE für Deutschland).

Betriebsadresse:

Name und Anschrift des Herstellers, des Verpackers oder des Verkäufers.

QS-Prüfzeichen (freiwillig):

Das Zeichen steht für das QS-Prüfsystem für Lebensmittel.