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Wissenswertes rund ums Grillen mit Geflügel

Die Grillsaison ist eröffnet! Draußen scheint die Sonne und die Lust auf ein Barbecue steigt mit den Temperaturen. Bei der Auswahl des Grillguts ist alles erlaubt, was schmeckt. Für eine leichte Ernährung bei hochsommerlichen Temperaturen eignet sich vor allem Geflügelfleisch. Es ist nicht nur besonders zart, sondern lässt sich auch in zahlreichen Variationen zubereiten. Damit ist Geflügel eindeutig der ideale Grillpartner!

        Grillen stellt eine fettarme und schonende Garmethode dar. Der Vitaminverlust ist gering und beträgt zum Beispiel für die Vitamine C, B1, B2 und B6 laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zwischen 10 und 12 Prozent. Zum Vergleich: Beim Rösten in der Pfanne oder im Ofen beträgt der Vitaminverlust zwischen 10 und 47 %, gleichzeitig nimmt das Geflügel beim Garen in heißem Öl aber deutlich mehr Fett auf.

        Mageres Geflügelfleisch ist besonders gut zum Grillen geeignet, da kein Fett in die Glut tropfen kann. Besonders ölhaltige Marinaden sollten vor dem Grillen abgetupft werden. Denn, wenn Fleischsaft oder Fett in die Glut tropfen, entsteht bei der Verbrennung bläulicher Rauch, dabei können sich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bilden, die sich am Grillgut niederschlagen. Um die Rauchbildung durch abtropfendes Fett zu vermeiden, ist es sinnvoll, das Fleisch einfach auf Alufolie oder –schalen zu legen. So kann das Fleisch auch während des Grillens mit Marinade, gewürztem Öl oder Barbecue-Soßen bestrichen werden, damit es schön saftig bleibt.

        Als Grundlage für eine Marinade empfehlen sich Rapsöl, Zitronensaft, Rot- und Weißwein, Bier, Sherry, Sojasoße, Buttermilch und Würzessig. Auch Senf, Kräuter, Paprika, Pfeffer und frisch gepresster Knoblauch sind perfekte Zutaten für eine Marinade. Einfach das Geflügelfleisch am Vortag mit Rapsöl und den gewünschten Gewürzen in eine Schüssel legen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das Geflügel wird so besonders zart, insbesondere, wenn das Fleisch vor dem Marinieren eingeschnitten wird.

        Wer lieber aufs Marinieren verzichtet, sollte beim Würzen beachten, dass Geflügel immer erst nach dem Grillen gesalzen wird. Sonst wird es zu trocken. Frische Kräuter wie Oregano, Rosmarin, Thymian oder Majoran hingegen können während des Grillens auf das Fleisch gelegt werden. Getrocknete Kräuter sind dabei weniger geeignet, da diese leicht verbrennen und einen bitteren Geschmack erzeugen können, und sollten vorher in Wasser einlegt werden.  Alternativ sorgen auch Gewürze wie Pfeffer, Paprika oder Curry für leckere Geschmacksvarianten.