Zurück zur Übersicht

Wissenswertes rund um Geflügelhackfleisch

Geflügelhackfleisch ist nicht nur lecker, sondern auch fettarm und damit ideal im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. So werden Hackfleisch-Klassiker wie Königsberger Klopse, Sauce Bolognese, Cevapcici oder Chili con Carne zum besonderen Genuss, der ruhig öfter mal serviert werden darf.

  • Frisches Geflügelhackfleisch lässt sich ganz leicht selber machen. Dafür geeignet sind sowohl ganzes Geflügel, als auch Geflügelteilstücke. Wer Geflügel mit Haut und Knochen kauft, sollte vorher die Haut entfernen und das Fleisch von den Knochen lösen. Im nächsten Schritt wird das Geflügelfleisch in kleine Stücke geschnitten und durch den Fleischwolf gedreht. Frisches Hackfleisch ist ein empfindliches Lebensmittel und sollte deshalb noch am selben Tag verarbeitet werden. Für verpacktes Hackfleisch gilt bei guter Kühlung das Verbrauchsdatum und sollte unbedingt bis zu diesem Zeitpunkt verzehrt werden.
  • Um Hackgerichten eine individuelle Note zu verleihen, eignen sich nahezu alle Gewürze, unter anderem Pfeffer, Paprika, Muskat, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Piment, Knoblauch, Senf, Chili und Curry. Mit den richtigen Kräutern bekommen die Speisen zusätzlich einen aromatischen Geschmack. Besonders harmonisch sind Rosmarin, Oregano, Majoran und Petersilie. Auch in Kombination mit vielen Gemüsesorten zeigt Geflügelhackfleisch seine Vielseitigkeit – als Powerfüllung für ausgehöhltes Gemüse, Frikadellen mit Gemüsewürfeln oder einfach angebraten, zum Beispiel mit Zwiebeln, Suppengemüse, Zucchini, Hülsenfrüchten, Pilzen, Paprika, Mais oder Oliven.
  • Unterschiedlich geformt, bringt Geflügelhackfleisch noch mehr Abwechslung auf den Tisch. Denn es lässt sich zu Hackbraten, Hacksteaks, Frikadellen, Cevapcici oder Hackbällchen verarbeiten. Um eine lockere Konsistenz der Hackfleischgerichte zu erreichen, kann pro 500 Gramm Hackfleisch eine der folgende Zutaten untergemischt werden: ein eingeweichtes, ausgedrücktes Brötchen; ein bis zwei Scheiben Toastbrot; zwei Esslöffel Getreideflocken, eine große durchgepresste Pellkartoffel, ein bis zwei Esslöffel gegarter Reis oder Bulgur oder einige Esslöffel Quark. Eine bessere Bindung bekommt die Hackfleischmasse, wenn pro 500 Gramm zusätzlich 1 Ei untergeknetet wird.
  • Übrigens: Hackfleischgerichte lassen sich besonders fettarm zubereiten, wenn sie nicht in der Pfanne, sondern im Backofen (bei 220 °C ca. 20 Minuten) gegart werden.