Fettarm und lecker: Leicht geniessen mit Geflügel

Wichtige Nährstoffe für eine figurbewusste und ausgewogene Ernährung

Der Frühling ist endlich da, die Sonne scheint und die Garderobe wird luftiger. Passend zum Frühling bieten sich fettarme und vitaminreiche Gerichte mit Geflügel und Gemüse an, um die Müdigkeit abzuschütteln und wieder fit zu werden. Auch für diejenigen, die nach dem Winter ein paar Pfunde verlieren möchten, eignet sich die leichte Frühlingsküche mit Hähnchen- und Putenfleisch hervorragend.

Günstige Fettsäuren-Zusammensetzung

Geflügelfleisch zählt zu den fettarmen Fleischsorten – auch wenn der Fettgehalt je nach Geflügelart und Teilstück variiert. So enthalten beispielweise 100 g Hähnchenbrust mit Haut 6,2 g Fett und 100 g Putenbrust ohne Haut lediglich 1 g Fett. Der größte Teil des Fettes befindet sich bei Geflügel direkt unter der Haut. Wer bewusst mit Fett umgehen möchte, kann daher durch Entfernen der Haut ganz einfach den Fettgehalt der Mahlzeit reduzieren, denn das reine Muskelfleisch ist bei allen Geflügelarten sehr fettarm. Das Unterhautfett tritt aber zum Beispiel auch beim Braten aus, so dass dadurch das zubereitete Geflügel wiederum einen geringeren Fettgehalt aufweist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt als Richtwert für Erwachsene an, nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Gesamtenergie in Form von Fett aufzunehmen, das heißt je nach Körpergewicht insgesamt nicht mehr als 60 bis 80 g Fett pro Tag. Zudem verfügt Geflügelfett über eine günstige Fettsäuren-Zusammensetzung mit vielen ungesättigten Fettsäuren wie der einfach ungesättigten Ölsäure, die auch in hochwertigen Speiseölen wie z. B. Rapsöl die Hauptrolle spielt und einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat. Der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren liefert ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur täglichen Ernährung. Besonders die Zufuhr der lebensnotwendigen Linolsäure wird durch Geflügelfett gewährleistet.

Reichlich hochwertiges Eiweiß

Der Eiweißanteil von Geflügelfleisch liegt zwischen 18 und 24 Prozent, je nach Teilstück und Geflügelart. Das Teilstück mit dem höchsten Eiweißgehalt ist die Brust. Putenbrust zum Beispiel liefert 24 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, Hähnchenbrust enthält gut 22 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Dabei ist aber nicht nur die Eiweißmenge beachtlich, sondern auch die Zusammensetzung des Geflügeleiweißes. Denn es enthält nahezu alle Aminosäuren, die Eiweißbausteine, die zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß benötigt werden. Durch diese hohe biologische Wertigkeit kann das Eiweiß aus Geflügelfleisch gut zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß genutzt werden, zum Beispiel als Baustoff für Muskeln und Knochen oder als Bestandteil von Hormonen und Enzymen. Außerdem haben Studien ergeben, dass Eiweiß der Nährstoff ist, der am nachhaltigsten sättigt. Viele gute Gründe also Geflügelfleisch öfter auf den figurbewussten Speiseplan zu setzen.