Bestes Geflügel – nachhaltig erzeugt. Premium im Geschmack, prima beim Ressourcenschutz.

Wir haben hohe Ansprüche an unser Wirtschaften, auch in Sachen Nachhaltigkeit. Ein schonender Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist uns wichtig. Das schlägt sich positiv im ökologischen Fußabdruck von Geflügelfleisch nieder. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was uns antreibt. Was wir tun. So nachhaltig ist Geflügel – von der Aufzucht bis zur Verarbeitung.

Wir handeln nachhaltig – denn nur so können wir die Lebensgrundlage für kommende Generationen sichern. Dazu bekennen wir uns in unserer Geflügel-Charta.

Was wollen wir?

Wo Menschen wirtschaften, hat das immer auch einen Einfluss auf die Umwelt. Das lässt sich nicht vermeiden. Unser Ziel ist es, unser Handeln nachhaltig und bestmöglich im Einklang mit der Umwelt zu gestalten. Wir gehen mit unseren natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und Luft schonend um. Durch die ressourcenschonende Erzeugung von Geflügelfleisch halten wir unseren CO2-Fußabdruck möglichst gering.

Wie machen wir das?

In Deutschland gelten strenge Gesetze und Verordnungen zum Umweltschutz: von Vorgaben beim Stall-Neubau bis zur Düngeverordnung. Sie sind die Grundlage der Arbeit aller Geflügelhalter. Aber das reicht uns nicht. Wir suchen kontinuierlich nach Verbesserungsmöglichkeiten – bei Emissionen, beim Verbrauch von Ressourcen und beim Schutz der Ökosysteme. Dazu nutzen wir moderne Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse und tauschen uns regelmäßig national wie international mit Vertretern unserer Branche aus.

Schwein, Rind oder Geflügel?

Wenn sich Verbraucher für den Genuss von Fleisch entscheiden, kann die Wahl der Fleischart einen großen Unterschied für die Umwelt machen. Vergleicht man die in Deutschland beliebtesten Fleischerzeugnisse Schwein, Rind und Geflügel in dieser Hinsicht, dann überzeugt Geflügelfleisch mit der besten Öko-Bilanz.

Viele Bausteine – ein Ziel!

Vom Energieverbrauch bis zur Luftqualität – ökologisches Handeln hat viele Facetten. Uns ist jede davon wichtig. Wir denken ganzheitlich und handeln konsequent. Heute, morgen und übermorgen.

Energie – jede Kilowattstunde zählt.

Beim Energieverbrauch kommt es auf maximale Effizienz an. Wir versuchen, den Energieverbrauch in unseren Ställen möglichst gering zu halten. Beim Lüften, Heizen und Kühlen setzen wir daher auf computergestützte Steuerungstechnologien.

 

Übrigens: Zahlreiche Geflügelhalter in Deutschland produzieren sogar selbst Energie. Sie nutzen die großflächigen Dächer der Stallungen für Photovoltaik-Anlagen, die CO2-neutrale Energie in das Stromnetz einspeisen. Andere Halter betreiben Biogasanlagen und leisten auf diese Weise ihren Beitrag zur Energiewende.

Sparsam mit Grund und Boden

Keine Tierhaltung ohne Futteranbau. Doch es gibt Unterschiede: So ist Geflügel deutlich effizienter bei der Futterverwertung als andere Tierarten. Um ein Kilo Geflügelfleisch zu erzeugen, werden weniger als zwei Kilo Futter benötigt. Dagegen fallen für ein Kilo Rindfleisch mehr als 13,6 Kilogramm Futter an. Dementsprechend liegt der Flächenverbrauch pro Kilo Rind- und Kalbfleisch bei etwa 27 Quadratmetern, während er für Geflügelfleisch nur rund 8 Quadratmeter beträgt.

Für ein gutes Klima

Emissionen von Treibhausgasen bei der Fleischerzeugung (in kg CO2-Äquivalent je kg Nahrungsmittel): 20,65 bei Rind- und Kalbsfleisch, 7,99 bei Schweinefleisch, 4,22 bei GeflügelfleischWir finden aktiven Klimaschutz unverzichtbar. Wir versuchen daher, aktiv Treibhausgase zu reduzieren, die durch unser Wirtschaften entstehen, indem wir auf einen effizienten Futter- und Düngemitteleinsatz, einen klimafreundlichen Stallbau und modernste Klimatechnik sowie auf kurze Transportwege achten.

 

Aber auch als Verbraucher kann man mit der Wahl der Fleischart einen Einfluss auf die CO2-Bilanz nehmen, denn hier gibt es Unterschiede. Um verschiedene Fleischarten hinsichtlich ihrer Klimabilanz zu vergleichen, werden CO2-Äquivalente ermittelt. Diese geben jeweils an, wie viel Kohlendioxid (CO2) bei der Erzeugung der jeweiligen Fleischart insgesamt ausgestoßen wird. Dabei zeigt sich: Geflügelfleisch ist gegenüber anderen Fleischarten die klimafreundlichste Alternative. Denn: Pro Kilogramm konventionellem Geflügelfleisch entstehen 4,22 Kilo CO2-Äquivalente. Bei Schweinefleisch sind es 7,99, bei Rind- und Kalbfleisch sogar 20,65 (WWF, S. 27 ).

Ökosysteme brauchen Schutz

Tiere fressen, verdauen und scheiden aus – dabei wird auch Ammoniak freigesetzt. Davor müssen empfindliche Ökosysteme geschützt werden. Eine Begrenzung der Emissionen erreichen wir zum Beispiel durch eine nährstoffangepasste Fütterung, ausreichend trockene Einstreu und regelmäßiges Nachstreuen sowie eine optimierte Lüftung. Aber auch beim Ammoniak steht die Geflügelhaltung vergleichsweise gut da: Während beispielsweise die Rinderhaltung für 52 Prozent aller Ammoniak-Emissionen der gesamten Tierhaltung verantwortlich ist, sind es bei der Geflügelhaltung nur neun Prozent.

Wasser – kein Tropfen zu viel.

Wasser ist kostbar. Deshalb achten wir auf einen sorgsamen und äußerst effizienten Umgang mit dem kostbaren Nass – bei der Futtermittelerzeugung, der Haltung, Schlachtung und Verarbeitung. Generell ist der Wasserbedarf in der Geflügelfleischproduktion deutlich geringer als bei anderen Fleischarten: Um ein Kilo Geflügelfleisch zu erzeugen, sind zwischen 2.390 und 3.900 Liter Wasser nötig. Für die Erzeugung von einem Kilo Rindfleisch braucht man im Vergleich dazu mehr als 15.000 Liter Wasser.

Frische Luft!

In Geflügelställen entstehen Staub und Gerüche durch aufgewirbelte Einstreu, Federn und Ähnliches. Um für ein gutes Stallklima zu sorgen, ist die Belüftung unserer Ställe so wichtig. Es gibt verschiedene Varianten wie die Schwerkraftlüftung, bei der die Luftzirkulation allein aus dem Zusammenspiel warmer und kalter Luft entsteht, oder die sogenannte Zwangsbelüftung mit einem Ventilator. Die nach außen abgeführte Stallluft wird durch die Außenluft stark verdünnt. So ist sie schon in einem relativ kleinen Umkreis um den Stall kaum noch wahrnehmbar. Außerdem halten wir die vorgeschriebenen Mindestabstände zu Ökosystemen und Wohngebieten strikt ein. So vermeiden wir unnötige Staub- und Geruchsbelastungen.

Düngen – nur so viel wie nötig

Die Ausscheidungen von Geflügel werden als Pflanzennahrung von vielen Landwirten geschätzt. Geflügelkot ersetzt sogar Kunstdünger und verbessert die Bodeneigenschaften. Das liegt vor allem an seinem hohen Ammoniumstickstoffgehalt. Ammoniumstickstoff wird im Boden in Nitrat umgewandelt und dient Pflanzen als wichtiger Nährstoff. Verantwortungsvolle Landwirte bringen jedoch stets nur so viel Dünger in den Boden ein, wie die Pflanzen auch aufnehmen können.

Ökologisch verträgliche Ställe bauen. Menschen, Tiere und biologische Vielfalt schützen.

Die Faktoren im Blick

Eine moderne Geflügelhaltung verlangt nach modernen Stallungen. Gerade im Stallneubau liegt ein großes Potenzial für Tierwohl, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Bevor der erste Spatenstich getan wird, steht daher eine gründliche Analyse aller Umweltaspekte an.

 

Hierbei betrachten wir:

  • Menschen, Tiere und biologische Vielfalt
  • Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft;
  • Kulturgüter und sonstige Schutzgüter;
  • Wechselwirkungen zwischen den oben genannten Faktoren.

Was das Gesetz sagt

Die Genehmigung eines Stallneubaus oder die Erweiterung einer Tierhaltung wird durch eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen bestimmt. Wir nehmen jede davon ernst und planen neue Standorte in Abhängigkeit von diesen Vorgaben.

Mission: Emissionsvermeidung

Umweltschutz bedeutet unter anderem, ökologisch ungünstige Einträge in Luft, Gewässer oder Böden zu vermeiden. Deshalb errechnen wir genau, welche Emissionen durch einen neuen Geflügelstall entstehen können und wie diese zu vermeiden bzw. zu reduzieren sind. Durch eine entsprechende Fütterung, Einstreu und Lüftung können wir nämlich auf die Menge der Emissionen Einfluss nehmen. Diese Möglichkeiten nutzen wir.

Für saubere Nasen

Auch Gerüche gehören zu den Emissionen. Damit Nachbarn möglichst wenig durch unsere Stallungen beeinträchtigt werden, gibt es gesetzlich festgeschriebene Mindestabstände zu Wohngegenden. Und diese werden selbstverständlich entsprechend der Geruchs-Immissionsrichtlinie eingehalten. Darüber hinaus ist ein gutes Stallklima entscheidend für eine minimale Staub- und Geruchsbelastung.

Futtermittel Am liebsten von den eigenen Feldern

Geflügel wird während der Aufzucht mit einer Mischung verschiedener Futtermittel in Abstimmung auf die jeweilige Entwicklungsphase der Tiere gefüttert. Das Futter enthält stets Anteile von Getreide, Mais und Eiweißpflanzen. Diese Bestandteile stammen überwiegend aus heimischem Anbau, zusätzlich eingeführt wird nur ein geringer Teil, insbesondere Soja. Für alle Komponenten gelten die strengen Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuches (LFGB).

Eigenanbau: nah, hochwertig, sicher

Viele Halter bewirtschaften eigene Ackerflächen, auf denen sie selbst Futtermittel anbauen – so muss das Futter keine langen Transportwege zurücklegen. Qualität hat für die deutsche Geflügelwirtschaft während der gesamten Futtermittelherstellung Priorität. Während alle Futtermittel zur Geflügelaufzucht dem strengen deutschen Futtermittelgesetz unterliegen, wird auch jeder einzelne Schritt ihrer Herstellung von intensiven Prozessen der Qualitätssicherung begleitet: vom Rohstoffmanagement und Einkauf über Eingangskontrollen, Kontrollen des Produktionsprozesses, Rückverfolgbarkeit, Lagerung im Werk bis hin zur Transportkontrolle bei der Auslieferung.

Futtermittel als Regenwald-Killer? Nicht die Bohne!

Verantwortungsvoll füttern, das globale Ökosystem erhalten. Wir stehen dafür ein, dass die einzelnen Futterkomponenten dort erzeugt werden, wo es jeweils die besten Bedingungen dafür gibt. Der überwiegende Teil des Futters für unsere Tiere ist Getreide und stammt aus heimischem Anbau – oft sogar von den eigenen Feldern der Halter. Wir bekennen uns zum Schutz des globalen Ökosystems, zu dem wesentlich auch der tropische Regenwald gehört. Deshalb verpflichten wir uns zur Einhaltung des seit 2006 geltenden Soja-Moratoriums.

Was ist das Soja-Moratorium?

Im Juli 2006 haben sich Vertreter von Soja-Industrie, Politik und Zivilgesellschaft dazu verpflichtet, keinen Handel mehr mit Sojabohnen zu treiben, die mit Regenwaldzerstörung, Sklavenarbeit und Menschenrechtsverletzungen in Verbindung stehen. Seitdem wurde das Moratorium jährlich verlängert – und zeigt deutliche Erfolge.

Soja oder Sojaschrot?

Für Geflügelfutter wird ausschließlich Sojaschrot verwendet, welches als Nebenprodukt bei der Herstellung von Sojaöl entsteht und so im Sinne einer effizienten Verwertung knapper Ressourcen weiterverwendet wird. Der Anteil vom Sojaschrot am Futtervolumen beträgt dabei nur wenige Prozent.

Warum überhaupt Soja?

Sojaschrot ist ein wichtiger Futterbaustein, da es neben einer hohen Eiweißdichte sehr viele essenzielle Aminosäuren enthält. Unsere Tiere können diese nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Alternativen zum Sojaschrot stehen leider nur sehr begrenzt zur Verfügung.

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Meier

was muss ich tun, damit ich mit meinem Geflügelgenuss nicht mitschuldig werde am Hähnchenschreddern oder am Schnäbelkürzen?

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